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Montag, 3. Februar 2014

Sonntag, 22. Mai 2011

Aus dem Tagebuch einer Gezeichneten 4

Hallo, tapferes Mädchen.
Ich glaube schon, das du tapfer bist. Auch wenn du es vielleicht abstreitest. Aber du hast das leben noch nicht aufgegeben. Das freut mich für dich. Schön, dass du liest was ich schreibe und wahrnimmst was ich dir zusagen habe. Kennst du das? Falsche freunde? Du vertraust einem Menschen alles an und auf einmal hintergeht er dich? Er lässt dich hängen? Hilft dir nicht, in einer schwierigen Lage? So etwas tut weh. Mehr weh, als etwas von dritten zu erfahren, anstatt es ins Gesicht gesagt zu bekommen. Ich hasse so etwas auch. Entweder direkt oder gar nicht. Fertig. Lass uns doch bitte wieder über das Hauptthema reden. Ich weiß, ich habe abgelenkt. Falsche freunde. Du denkst, du kannst ihnen vertrauen, doch in Wahrheit, zerbrechen sie dich in tausend kleine teile. Wie merkt man, ob jemand dich nicht wirklich liebt? mh...ich würde sagen, dadurch, das er dir nicht helfen kann, wenn du es brauchst. Wenn er einfach vor dir steht und nicht merkt, wie es dir geht. Aber wahre freunde...sie merken es sofort. Sie merken es, weil du Smilies anders machst. Weil sie es einfach fühlen. Wahre freunde wirst du auch nie verlieren. Niemals. Und warum? Weil sie es niemals zulassen würden. Ich kann mit stolz sagen, ich habe ein paar wahre freunde. Und eine davon, sie ist traumhaft. Ich erzähle ihr alles, weil ich weiß, das ich ihr vertrauen kann. Ich hoffe für dich, du hast auch solche Menschen in deinem leben. Leute, die sofort merken, wenn etwas nicht stimmt. Ein leben ohne sie...ich könnte es mir nicht vorstellen. Sie sind für mich da. Immer. Wie schön es wohl wäre, wenn all meine freund so wären...aber ich glaube, nach einer zeit...nein! Es wäre traumhaft. Du hast doch trotzdem noch genug feinde.

Sie

Du stehst am Rand. Ein schritt nach vorne und du bist tot. Niemand weiß, dass du hier bist. Niemand hat gemerkt, dass du sterben willst. Du gehst den letzten schritt. Du fällst, aber plötzlich stoppt der kurze Fall. Eine Hand hält dich fest und zieht dich auf das Dach zurück. Du siehst das deine beste Freundin dich festhält und an sich drückt. Sie weint. Du dachtest, sie hätte es nicht gemerkt, oder zumindest, niemand wüsste wo du bist. Sie sagt „ich wusste das du hier bist. Du hast immer hier hoch gesehen, wenn wir in der Stadt waren und es dir schlecht ging. Du warst vorhin so komisch. Ich hatte angst und bin sofort hierher. Zum Glück lebst du.“ du dachtest, sie will dir vorwürfe machen, aber sie sagt nichts der gleichen. Du freust dich, das sie dich gefunden hat. Du merkst, wie viel du ihr bedeutest. Sie hat nicht gesagt „zum Glück habe ICH dich gerettet.“ sie ist nur froh, das du lebst. Weil in dir auch sie lebt. Du flüsterst ihr leise „danke“ ins Ohr und sie schließt dich in ihre arme und führt dich in das leben zurück.

Danke

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